Systemisches Pilgern & Walk and Talk

Den eigenen Weg bewusst gehen – Schritt für Schritt, innen wie außen

 

Coaching auf einem der traditionsreichen Jakobswege. In der Natur für Menschen, die Klarheit suchen, in Bewegung kommen möchten und persönliche Entwicklung mit echter kultureller Erfahrung verbinden wollen.

In kleinen Gruppen von maximal vier Teilnehmenden

Systemisches Pilgern & Walk and Talk

Den eigenen Weg bewusst gehen – Schritt für Schritt, innen wie außen

Coaching auf einem der traditionsreichen Jakobswege. In der Natur für Menschen, die Klarheit suchen, in Bewegung kommen möchten und persönliche Entwicklung mit echter kultureller Erfahrung verbinden wollen.

In kleinen Gruppen von maximal vier Teilnehmenden

Wenn der Weg mehr wird als nur ein Weg

Es sind diese Abende, die bleiben.

Eine kleine Herberge irgendwo am Weg. Vielleicht neben einer alten Kirche. Vielleicht auf einem Weingut, bei einem Landwirt mit Käserei, in einem pittoresken Dorf oder in einer der kulturell reichen Städte entlang des Jakobswegs.

Du spürst die vielen Kilometer in deinen Beinen, viele Gedanken, viele Gespräche.
Man kommt an. Ein erstes Getränk. Fröhliche, teils erschöpfte Gesichter.
Die Wanderschuhe werden ausgezogen – angekommen für diesen Tag.

Nach dem Einchecken, dem Stempeln des Pilgerausweises, dem Duschen und dem Frischmachen beginnt das Leben am Abend.

Die Tageswäsche wandert in die Maschine. Ein Teil der Gruppe geht einkaufen – manchmal abgestimmt mit anderen Pilgerinnen und Pilgern.

An einem der Abende sind wir bei einem Landwirt oder in einer Herberge, in der für uns gekocht wird – echte Gastfreundschaft, gutes Essen und Geschichten aus der Gegend.

An anderen Abenden sind wir in einer der traditionsreichen rustikalen Selbstversorger-Herbergen (ca. 20 €):

Große Küchen. Lange Tische. Ein lebendiges Kommen und Gehen.
Mehrere kleine Gruppen stehen gleichzeitig am Herd.

Gemüse wird geschnitten, Pasta gekocht, Gewürze werden herumgereicht.
Man kommt ins Gespräch – oft ganz nebenbei:

„Was kocht ihr?“
„Wo kommt ihr her?“
„Wie war euer Tag?“
„Was bewegt Dich, warum bist Du hier?“

Aus den unterschiedlichsten Zutaten entstehen Gerichte aus aller Welt:
Quiche, Paella, bunte Salate, Pasta mit improvisierten Saucen, Brot, Käse, Oliven.

Und irgendwann passiert etwas ganz Natürliches:
Die einzelnen Gerichte werden zusammengelegt. Die Tische werden zusammengerückt.

Eine große, gemeinsame bunte Tafel entsteht.

Man probiert. Tauscht. Teilt. Ist sich satt.
Menschen aus verschiedenen Ländern. Viele Sprachen.
Unterschiedliche Lebenswege – und doch oft ähnliche Lebensthemen.

PilgerInnen aus aller Welt sitzen zusammen. Teilen Brot, Wein, Gedanken und Geschichten.

Zwei Gitarren tauchen auf.
Und wie so oft auf dem Jakobsweg sind es keine Anfänger, sondern erstaunlich gute Musiker.

Es wird gesungen, gelacht, manchmal auch geweint.
Es gibt Mitgefühl, weil jede und jeder seine Themen mitbringt.
Und manchmal wird einfach nur zugehört.

Manche waren noch in einer Messe.
Andere sitzen später draußen unter dem Sternenhimmel und genießen die klare Luft.

Und nicht selten entstehen genau hier Verbindungen, die weit über diesen Weg hinausgehen:
Freundschaften, die Jahre überdauern.

Ich habe solche Abende auf vielen meiner Wege erlebt – auf dem Camino del Norte, dem Camino Primitivo, dem Camino Portugués, dem Camino Francés und der Via Podiensis in Frankreich. Multikultureller Austausch, ehrliche Herzlichkeit.

Aus all diesen Erfahrungen ist ein Coaching-Format entstanden, das die besondere Qualität des Unterwegsseins mit persönlicher Entwicklung verbindet.

Systemisches Pilgern

Coaching auf dem Jakobsweg

Ich begleite Gruppen von ein bis maximal vier Teilnehmenden über einen begrenzten Zeitraum intensiv auf ihrem persönlichen Weg.

Diese kleine Gruppengröße ermöglicht sowohl individuelle Tiefe im Coaching als auch eine besondere, oft sehr bereichernde Gruppendynamik.

Sie schafft einen geschützten Rahmen, in dem persönliche Themen Raum haben und gleichzeitig Begegnung, Austausch und Resonanz entstehen können.

Der Rhythmus des Weges

Der Jakobsweg hat seinen eigenen Rhythmus – und genau darin liegt ein wesentlicher Teil seiner Wirkung.

Der Tag beginnt früh. Viele Pilgerherbergen schließen morgens gegen 8:00 Uhr, sodass wir meist schon zeitig unterwegs sind. Mystical Morning. Ein frischer neuer Tag,

Gerade darin liegt etwas Besonderes:
Wenn du dann losgehst und der Tag beginnt, entsteht oft eine tiefe Klarheit – körperlich wie mental.

Typischer Tagesablauf/ Lebensweise unterwegs

  • Start am frühen Morgen, Rucksack packen, Frühstücken ein Kaffee
  • ca. 3 bis 5 Stunden wandern bis zum Mittag
  • Einkehr in eine Pilgerraststätte auf dem Weg
  • natürlicher Wechsel aus Bewegung, Gespräch, Coaching-Impulsen, Natur und Stille

Und gleichzeitig darf Genuss seinen Platz haben:

Ein Bier oder ein Glas Wein nach einem langen Wandertag ist ebenso willkommen wie ein gutes Mittagessen unterwegs.

Viele Wege führen durch bekannte Weinregionen, sodass kleine Abstecher zu einem Weingut, einer Käserei oder kulturellen Sehenswürdigkeiten den Weg bereichern.

Wichtig ist ein bewusster, maßvoller Umgang, der den Prozess unterstützt.

Der Weg wird dabei selbst zum Prozess. Und vor allem. Du hast Zeit, wertvolle Zeit für Dich selbst.

  • Gedanken kommen in Bewegung
  • Perspektiven verändern sich
  • Manches wird klar, anderes darf offenbleiben

Die Tage sind auch schon mal intensiv – durch Bewegung, Gespräche und innere Arbeit.

Abends nach dem Essen stellt sich oft ganz natürlich Ruhe ein. Noch etwas in Dein Tagebuch schreiben. Rucksack organisieren. Der Tag war voll. Und der nächste Tag beginnt früh. Augen zu…Schlafen.

Gerade in der Nebensaison bleiben wir flexibel in der Wahl der Unterkünfte.
Unterschiedliche Komfortstufen sind in vielen Herbergen möglich.
Die Etappen werden bewusst so gewählt, dass sie sowohl zum Coachingprozess als auch zu den körperlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden passen.

Ich halte den Rahmen, gebe Euch individuelle zielgerichtete Impulse, kümmere mich in Absprache mit Euch um die Unterkünfte.

Der Coachingprozess

Während des Pilgerns entsteht ein natürlicher Rhythmus aus Bewegung, Gespräch und Reflexion.

Dazu gehören:

  • 1,5 bis 2 Stunden tägliche, fokussierte Coachingzeit
  • ergänzende Gespräche unterwegs
  • Raum für eigenes Nachspüren und innere Klärung

So entsteht ein intensiver und gleichzeitig stimmiger Entwicklungsprozess.

Das Besondere:
Du bist bewusst raus aus deinem gewohnten Umfeld – und genau darin liegt die Chance für echte Veränderung.

Rahmenbedingungen

  • kleine Gruppe mit 1 bis 4 Teilnehmenden
  • ausgewählte Etappen auf dem Jakobsweg
  • intensive Begleitung über mehrere Tage
  • Verbindung von Coaching, Natur und Bewegung

Vorab biete ich ein kostenfreies Kennenlerngespräch an.

Wir klären:

  • deine Themen und Ziele
  • deine körperliche Konstitution
  • Vorbereitung und Ausrüstung

Kosten

310 € / Tag (Einzelbegleitung)
210 € / Person / Tag (2 Teilnehmende)
175 € / Person / Tag (3 Teilnehmende)
150 € / Person / Tag (4 Teilnehmende)

Berechnet werden 5 von 7 Tagen.

Unterkunft, Verpflegung und Anreise trägt jede*r selbst. Die Anreise kann zusammen abgestimmt werden. Einfache Unterkünfte kosten ca. 20 €, komfortable etwa 50 €. Mit etwa 50-80 € pro Tag plus Anreise sollte gerechnet werden zuzüglich des Coaching-Honorars.

Zusätzliche Gespräche sind natürlich enthalten. Genauso wie die Umsatzsteuer. Einführung in den Jakobsweg ist kostenfreie Ehrensache.

Ich empfehle jedem mindestens 2-3 Wochen Zeit. Um den zeitlichen Raum zu haben anzukommen und auch nach der Coaching Woche noch für sich zu sein, nicht gleich „zurück-zu-müssen“.

Offenheit im Prozess

Ich beginne bewusst mit einer Woche Begleitung – auch wenn ich selbst meist mehrere Wochen unterwegs bin.

Häufig entsteht daraus:

  • der Wunsch, allein weiterzugehen
  • neue Entscheidungen
  • neue Wege und Begegnungen

Was sich daraus entwickelt, darf offenbleiben. Wenn es passt, laufen wir auch noch ein paar Tage jeder für sich, doch als Pilger zusammen weiter den Camino.

Walk and Talk

Die kürzere Alternative

Eine kompakte, wirkungsvolle Form des Coachings in der Natur.

In Bewegung, im Gespräch, mit Raum für Klarheit und neue Perspektiven.

Geeignet für:

  • konkrete Fragestellungen
  • Entscheidungen
  • Neuorientierung
  • begleitende Reflexion im Alltag

Dauer und Honorar werden individuell vereinbart.

Über mich

Ich begleite dich auf Deutsch und Englisch. Ich spreche genug Französisch, Spanisch und etwas Portugiesisch, um das Organisatorische auf dem Weg zu klären.

Der Austausch mit anderen Pilgerinnen und Pilgern ist oft ein zentraler Teil der Erfahrung.

Für mich ist der Jakobsweg weit mehr als ein Weg:
Ein Raum für Begegnung, Bewegung, Natur, kulturellen Austausch, Spiritualität und persönliche Entwicklung.

Und ganz nebenbei oft auch ein sehr guter Sprachkurs.